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Zwischen den Stühlen
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| Zwischen den
Stühlen sitzt es sich eher hart. Die Protagonisten der Songs, die die
Sängerin und Liedermacherin Bente Stephan in ihrem Soloprogramm an Klavier
und Gitarre präsentiert, können allesamt ein Lied davon singen. Während die
Balladen von Elton John, Billy Joel, Amanda McBroom, Francis Cabrel und
anderen die Zuhörer zum Träumen einladen, sprechen Bente Stephans eigene
Songs eher vom unsanften Erwachen aus diesen Träumen. Mal wütend, mal
melancholisch, mal versöhnlich im Ton, aber immer durchmischt mit einer
unschlagbaren Hoffnung auf etwas, das wir unser eigenes Leben nennen wollen,
erzählen sie uns Geschichten - von der Freiheit des anderen, der uns immer
genau dann verlässt, wenn es am wenigsten passt (und der meistens sowieso
ganz anders ist, als wir uns von ihm wünschen), von Eifersucht, Wut,
Sehnsucht und Sex, von der Unzulänglichkeit der Worte und manipulierbarem
Gefühl. Und immer wieder taucht der weite Begriff der Liebe auf, dessen
Namen oft für eine ganze Menge dessen herhalten muss, was zwischen Menschen
passiert. Bente Stephan absolvierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt zunächst ein klassisches Musikstudium mit den Fächern Geige, Klavier und Gesang. Angeregt durch die Musik Billy Joels und Elton Johns fühlte sie sich bald in der Popularmusik heimisch. Ein Jahr lang war sie als Sängerin und Geigerin des Duos Windy Streets in den Straßen und Cafés von Lyon (Frankreich) zu hören. Ihr musikalischer Stil verkörpert eine eigenwillige Mischung aus deutscher Liedermacher-Kultur, englischen Popballaden und französischem Chanson. Ein Abend und eine Stimme, die aufmerksam machen.
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